Salzburger Almsommer 2011

In diesem Jahr steht der Salzburger Almsommer unter dem Motto „G’sungen, g’spielt, tanzt & plattelt“. Wanderer, Mountainbiker und Gäste dürfen sich auf den Almen über eine Vielzahl von Veranstaltungen und Überraschungen freuen. Zu den diesjährigen Neuheiten zählen unter anderem die spezialisierten Almsommer-Hütten, der Themenweg „Bauernregeln“ und die Sommerakademie „natura“ in Altenmarkt-Zauchensee und dreißig Ranger-Wanderungen zum 10-Jahres-Jubiläum des Nationalparks Hohe Tauern. Die Eröffnung des Salzburger Almsommers wird am 19. Juni in Filzmoos gefeiert.

Der „Salzburger Almsommer“ ist weder eine moderne Erfindung noch eine nostalgische Erinnerung: Er ist so echt, wie die Sennerinnen und Senner, die Jahr für Jahr die Almen bewirtschaften und die Gäste empfangen. Er ist so unverfälscht wie das jahrelange Weiderecht der Bauern und so bodenständig, wie die Hausmannskost, die serviert wird. Auf den Bergen gibt’s keine überflüssigen Förmlichkeiten: Es geht um das Gute und Echte, das über die Jahre hinweg im SalzburgerLand erhalten geblieben ist. In den 147 zertifizierten Almsommer-Hütten wird besonders deutlich, wie das Altüberlieferte an die Ansprüche der heutigen Zeit angepasst wurde.

Motto 2011: „Salzburger Brauchtum – G’sungen, g’spielt, tanzt & plattelt“
Das diesjährige Motto steht ganz im Zeichen der Musik und des Salzburger Brauchtums: Zahlreiche Musikanten, Gruppen und Sänger werden auf den Almsommer-Veranstaltungen mit traditionellen ebenso wie mit modernen Weisen, G’stanzeln, Jodlern und Tänzen für Unterhaltung sorgen.

Neu ab 2011: Almsommerhütten mit Spezialisierungen
147 zertifizierte Almsommerhütten gibt es derzeit im SalzburgerLand und jährlich werden es mehr. Die wunderschön gelegenen Hütten müssen strenge Kriterien erfüllen und zeichnen sich durch ihre authentischen Qualitäten wie etwa Erzeugung eigener regionaler Köstlichkeiten oder Weidetiere aus. Ab diesem Sommer gibt es ganz neu vier Schwerpunktthemen, auf die sich viele der Almsommerhütten spezialisiert haben. So die Kinderwagen-Almen, die mit dem Kinderwagen über Forstwege leicht erreichbar sind. Die Kinderalmen mit Streichelzoo, Spielgeräten aus Naturmaterialien, Kindererlebnispfaden oder Wasser als Erlebniselement. Die Mountainbike-Almen, die über offizielle Mountainbike-Wege erreichbar sind und die Kunst- und Kulturalmen, die Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, bildende Kunst, Literatur oder Theater anbieten.

Offizielles Almsommer-Eröffnungsfest 2011
Mit einem rauschenden Fest auf der 150 Jahre alten Krahlehenalm eröffnet Filzmoos am 19. Juni den Salzburger Almsommer 2011. Die Alm liegt auf 1.580 m Seehöhe und wurde in den letzten Jahren renoviert, hat aber nichts von ihrem traditionellen Charme eingebüßt. Neben kulinarischen Köstlichkeiten lädt der herrliche Blick auf die Bischofsmütze zum gemütlichen Beisammensein und Verweilen ein. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Filzmooser Tanzel’musi und die Kindertrachtengruppe Filzmoos. Und auch die kleinen Almbesucher kommen an diesem Tag nicht zu kurz: Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm beschert den Kleinsten einen unvergesslichen Tag.

Lustwandel(r)n auf dem Salzburger Almenweg
Der Salzburger Almenweg verbindet auf seiner gesamten Strecke von 350 Kilometern in 31 Etappen alle 25 Pongauer Orte miteinander. Von jedem Ort aus ist der Einstieg oder eine einfache Tageswanderung auf dem Almenweg möglich. So findet jeder eine geeignete Etappe für sich: Vom „Wandern mit Kind und Kegel“ auf der Hochglockner Familienrunde bis zur anspruchsvollen Tour auf den Hochkönig. Zur Einstimmung auf den Salzburger Almsommer eignet sich vorab eine virtuelle Tour auf www.salzburger-almenweg.at. Auf der Webseite stehen von jeder Etappe eine 3D-Ansicht inklusive Luftbild und Video zur Verfügung. Die Tourdaten können für Outdoor-GPS-Navigationsgeräte herunter geladen werden.

Auf den Spuren der Großarltaler Almgeheimnisse
Die feinen Schmankerln, die entlang des Salzburger Almenwegs verzehrt werden können, gibt es auch gesammelt als Kochbuch: Wanderer erhalten auf jeder Almhütte in Großarl und Hüttschlag ein Rezept samt Zubereitungstipps von der Sennerin. Das Angebot reicht vom „In Öl eingelegten Sauerkäse“ über herzhafte Hauptgerichte wie „Kasnock´n mit Knetkäse“, „Bauernbratl mit mitgebratenen Erdäpfeln und Radisalat“ bis hin zu den beliebten „Schwarzbeernock´n“. Mit jeder Wanderung wächst die Rezeptsammlung zu einem Kochbüchlein an. Die Rezeptkärtchen werden in einer handlichen, mit Lederriemen gebundenen Holzmappe gesammelt. Die Rückseiten der Rezeptblätter können zugleich zum Notieren der schönsten Erinnerungen an die Wanderungen verwendet werden und so wird das Kochbuch zugleich zum ganz persönlichen Urlaubstagebuch.

30 geführte Wanderungen mit den Nationalpark-Rangern
In diesem Jahr feiert die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern ihr zehnjähriges Bestehen. Zum „Erlebnisfaktor Nationalpark“ tragen die ausgebildeten Nationalpark Ranger bei. Zwischen dem 11. Juli und dem 5. September 2011 sind über 30 geführte Ranger-Wanderungen zu ausgewählten Zielen mit der Gästekarte der Ferienregion gratis. Zu den beliebtesten Highlights zählen die Wanderungen am Smaragdwanderweg ins Habachtal, ins Tal der Geier oder zu den Geheimnissen des Bergwaldes. Die Kleinen entdecken die Natur beim Ranger-Kinderprogramm, Nationalpark-Detektive ab sechs Jahren sind in der Nationalpark-Werkstatt in Hollersbach an der richtigen Adresse. Ende September bietet die Hirschbrunft in Rauris und im Großarltal ein außergewöhnliches Naturspektakel.

Themen-Rundweg „Bauernregeln“ und Sommerakademie „natura“ in Altenmarkt-Zauchensee
Der neue Themen-Rundweg „Bauernregeln“ in Altenmarkt-Zauchensee erzählt anhand von 22 Stationen die Wahrheit über Eisheilige und Siebenschläfer, Föhn und Schäfchenwolken. Zehn Wetter-Regeln des 4,9 Kilometer langen Themenwanderweges mit Start an der Köpferkehre zeigen mittelfristige und monatliche Wettervorhersagen auf, weitere 12 Stationen beschäftigen sich mit den Los-Tagen. Das sind jene Tage des Jahres, deren Wetter nach der volkstümlichen Überlieferung einen Hinweis auf die zukünftige Witterung geben sollen.

Die Sommerakademie "natura" bietet vom 21. August bis 2. September 2011 Zeit für Inspiration. Ihren Namen trägt die „natura“ von Altenmarkt-Zauchensees kraftspendender Natur. Die Kursorte wurden auf Almen oder in besonders inspirierenden Räumen gewählt. „Natura“ entführt in einzigartige Kreativ- und Abenteuer-Welten und gibt Impulse, Ideenreichtum auszuleben und eigene Fähigkeiten zu erkennen. Die Freude dabei zu sein, der Austausch, die gegenseitige Inspiration und die Gemeinschaft lassen über den Alltag hinaus Flügel wachsen. Die Sommerakademie „natura“ bietet inmitten einer faszinierenden Landschaft Kurse zu den Themen Stimme & Gesang, Fotografie, Malerei und Skulpturenbau, Kochen, Bewegung und Harmonie.

Neuer Wanderführer: Die stillen Pfade der Via Alpina
5 Wege, 8 Länder, 342 Tagesetappen und mehr als 5000 Kilometer. Das sind die Eckpunkte des Fernwanderweges Via Alpina, der von Triest bis Monaco führt. Neben den Hauptweg, dem Roten Weg, gibt es vier weitere Routen. Eine davon ist der Violette Weg, der von den Julischen Alpen Sloweniens über Österreich in den Allgäu führt. Für den Violetten Weg ist im Bruckmann Verlag erstmals ein eigener Führer erschienen. Evamaria Wecker führt den Wanderer zu Bischofsmütze, Hochkönig, „Steinerne Eule“ (im Steinernen Meer) und Innersbachklamm – nur einige von unzähligen Highlights an der Via Alpina im SalzburgerLand. Und sie lässt sich auch von den köstliche Almprodukten verführen. Schließlich liegen 12 Salzburger Almsommerhütten direkt an der Via Alpina. www.via-alpina.org. Evamaria Wecker: Die stillen Pfade der Via Alpina – Unterwegs auf dem Violetten Weg. Bruckmann Verlag. 192 Seiten, EUR 25,70. Erhältlich im Buchhandel.

Der neue Almsommer-Guide mit allen Informationen rund um Salzburgs urigste Almhütten, Wanderwege und Almsommer-Veranstaltungen kann kostenlos unter www.salzburgerland.com angefordert werden.

Quelle: SalzburgerLand Tourismus

Spatenstich für das Explorer Hotel Stubaital v. links: Katja Leveringhaus (Gründerin der Explorer Hotels), Ing. Thomas Kernbichler (Projektleiter, Bodner Bau), Markus Schöpf (Bereichsleiter GU Tirol, Bodner Bau), Alexandra Eberle (Geschäftsführerin der Explorer Hotels), Andreas Gleirscher (Bürgermeister Gemeinde Neustift), Roland Volderauer (Geschäftsführer TVB Stubai) / Foto: © Explorer Hotels
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