Natürlich by Nature - Nachhaltigkeit in Osttirol

Eine Almhütte, ein Marterl, unberührte Natur und Berge, soweit das Auge reicht: Im österreichischen Osttirol brauchen Liebhaber des Echten, Ursprünglichen nicht mehr zum Glücklichsein. - Natürlich by Nature - Nachhaltigkeit in Osttirol

In Sachen Nachhaltigkeit kann sich Osttirol den Luxus leisten, einfach auf seine natürlichen Gegebenheiten zu setzen. Dabei berücksichtigt die österreichische Ferienregion seit jeher nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische und soziale Aspekte - unter anderem durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Urlaubsgästen und Einheimischen. Darüber hinaus ist der respektvolle Umgang mit Umwelt und Lebensraum überall erlebbar.

Während etwa im Hochpustertal die Bergbauernkultur mit ihren regionalen Schätzen den Ton angibt, zählt das Defereggental zu den am dünnsten besiedelten Hochgebirgstälern der Alpen. In den Lienzer Dolomiten gibt es noch Handwerksbetriebe, die anderswo längst ausgestorben sind. Und im Nationalpark Hohe Tauern führen Wildhüter durch Osttirols fragile Natur.

Weitere Tipps für ein gutes Gewissen: Optimale Bahnverbindungen ermöglichen eine autofreie Anreise, der Haus-zu-Haus-Gepäckservice erspart lästiges Kofferschleppen. Mit dem Gratis-Ticket für Bus und (Berg-)Bahn sowie E-Car oder Bike ist man auch vor Ort „grün“ unterwegs.

Bienen, die Big Five und der König der Ostalpen: Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol

Murmeltiere sind sicherlich die putzigsten Vertreter der „Big Five der Alpen“. Im Nationalpark Hohe Tauern Osttirol sieht man sie häufig. - Bienen, die Big Five und der König der Ostalpen: Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol

Eine Safari ohne Langstreckenflug können nachhaltig denkende Menschen im Nationalpark Hohe Tauern Osttirol unternehmen. Dort, im Nordwesten der Region, führen erfahrene Wildtier-Ranger individuell oder in Gruppen durch das Reich von Bartgeier, Steinadler, Steinbock, Gämse und Murmeltier - auch „Big Five der Alpen“ genannt. Dabei erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den Experten viel über Botanik, Gletscher-, Vogel- oder Schmetterlingskunde sowie regionale Besonderheiten rund um Österreichs höchsten Berg.

Apropos: Der Großglockner gilt mit seinen 3.798 Metern nicht nur als König der Ostalpen, sondern ist auch Heimat von Abermillionen fleißiger Carnica-Bienen. Sie sind widerstandsfähig gegen Krankheiten, sanftmütig, vertragen auch raues Klima und bringen eine gute Honigleistung. Neugierige können sich auf dem Bienenlehrpfad der Kalser Imker mit 13 Schautafeln und einem Schaubienenstock informieren.

Dem Himmel so nah – Klein-Tibet, Bergseen und sonst nichts: Urlaubsregion Defereggental

Immer nah am Wasser im Defereggental – von St. Jakob startet eine Wanderung auf die Jagdhausalmen, auch Klein-Tibet von Osttirol genannt. - Dem Himmel so nah – Klein-Tibet, Bergseen und sonst nichts: Urlaubsregion Defereggental

Das zwischen 1.107 und 1.495 Metern gelegene Defereggental zählt zu den am dünnsten besiedelten Gebieten der österreichischen Alpen. Für Ruhesuchende gibt es daher kaum einen ursprünglicheren Ort. Wer zum Beispiel die acht Kilometer lange Wanderung vom Alpengasthof Patsch zu den Jagdhausalmen unter die Füße nimmt, wandelt in der Vergangenheit.

Die für die Region typischen historischen Holzhäuser inmitten unberührter Natur entführen den Wanderer in eine Welt, die noch das ursprüngliche Osttirol zeigt. Die einzigartige Landschaft rund um das „kleine Tibet“ im Nationalpark Hohe Tauern ist auch vom Wasser geprägt: Bergseen, Wasserfälle, Gebirgsflüsse, Gletscher, Moore und sogar eine Heilquelle bahnen sich ihren Weg aus den Tiefen der Erde. Verschiedene Erlebnisrouten führen zu den kristallklaren und erfrischenden Schätzen des Defereggentals.

In den drei Ortschaften Hopfgarten, St. Jakob und St. Veit werden zudem jahrhundertealte Traditionen noch gelebt, zum Beispiel beim Herrgottsschnitzer Johann Planer, der zu den bekanntesten in ganz Osttirol zählt und - ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - nur Holz aus den umliegenden Wäldern verarbeitet.

Wilde Romantik, der Höfetrail und Shaun das Schaf: Ferienregion Hochpustertal

er Osttiroler Höfetrail führt zu Bergbauernhöfen im österreichischen Hochpustertal, auf Wunsch mit Käseverkostung und Nachtwächter-Tour. - Wilde Romantik, der Höfetrail und Shaun das Schaf: Ferienregion Hochpustertal

Im bäuerlich geprägten Hochpustertal stehen die Verarbeitung regionaler und saisonaler Produkte, die Almwirtschaft und der respektvolle Umgang mit der Natur im Vordergrund. Diesem Anspruch werden vor allem die Bergsteigerdörfer Außer- und Innervillgraten im äußersten Westen Osttirols gerecht: Seit 2008 haben sie sich ganz dem sanften Tourismus verschrieben und halten sich an die Regeln der Alpenkonvention, die beispielsweise den Bau von Liftanlagen verbietet.

Die regionaltypische Leidenschaft für die Tiroler Bergschafe hingegen ist nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. So gründete Josef Schett vor über 30 Jahren auf dem Bergbauernhof seiner Familie die Firma Villgrater Natur. Dort stellt er in Handarbeit Schlafsysteme und Wohnaccessoires her - unter anderem aus der Bio-Schurwolle seiner 100 lammfrommen Tiere. Das benachbarte Obertilliach wurde zum umweltfreundlichsten Tal Europas gekürt, Kartitsch im Gailtal ist Österreichs erstes Winterwanderdorf.

Wer will, kann beide Orte im Rahmen des Osttiroler Höfetrails besuchen, inklusive Ab-Hof-Verkauf bei Bauern wie Anja Ebner vom Niescherhof. Aus der Milch ihrer eigenen Kühe macht sie täglich feinste Almbutter. Interessierte können ihr dabei über die Schulter schauen und sogar selbst Hand anlegen.

Geschichte, Handwerk und eine runde Sache: Ferienregion Lienzer Dolomiten

Im Rahmen der Lienzer Talbodenrunde erkunden E-Biker alle Gemeinden rund um die Stadt am Fuß der österreichischen Dolomiten. - Geschichte, Handwerk und eine runde Sache: Ferienregion Lienzer Dolomiten

Das sonnenverwöhnte Städtchen am Fuße der Lienzer Dolomiten im Süden Osttirols blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück, denn schon die Römer siedelten hier. In den Gassen und historischen Gebäuden von Lienz entdecken Liebhaber des Authentischen kleine, feine Handwerksbetriebe und Manufakturen, die andernorts längst ausgestorben sind.

So schätzen Bergfreunde die hochwertigen Wanderschuhe von Schuster Mario Unterassinger, während die Familie Wimmer in ihrer Säcklerei seit 1772 und in achter Generation Hosen und Taschen aus Hirschleder herstellt. Die Lienzer Drogerie Moser bietet neben handgefertigten Kerzen auch Gewürz- und Teemischungen an und Rudi Duregger von der Alten Schmiede fertigt kunstvolle Laternen und Kerzenständer aus Eisen.

Um auch die kulturellen, naturkundlichen und kulinarischen Highlights außerhalb umweltfreundlich und nachhaltig zu erkunden, begeben sich (E-)Biker auf die Lienzer Talbodenrunde. Auf 40 Kilometern verbindet die gemütliche, rund dreistündige Radtour die schönsten Plätze rund um die mediterrane Mini-Metropole. Für die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke wie die Römersiedlung Aguntum oder die Schnapsbrennerei am Kuenz-Hof in Dölsach sollte man allerdings mehr Zeit einplanen.

Quelle: TVB Osttirol c/o AHM Kommunikation

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