25 Jahre Einheit - Nachwendezeit erwandern in Binz

Zum Wanderherbst Rügen vom 15. bis 25. Oktober 2015 hat das Ostseebad Binz ein Paket mit 15 Themenwanderungen geschnürt. Fünf davon erzählen – anlässlich des 25. Jubiläums der Deutschen Einheit – spannende Geschichten aus der Nachwendezeit.

Nichts dokumentiert den Wandel nach der Wende im Ostseebad Binz besser als die Villen der Bäderarchitektur. Denn fast alle der rund 400 Villen wurden aufwändig saniert, und im Jahre 25 nach der Wende präsentieren die neuen Hausherren stolz ihre prachtvollen weißen Häuser aus der Gründerzeit. Beim „Historischen Spaziergang in der Abenddämmerung“ am 17. und 21. Oktober 2015 erzählen Villenbesitzer aus ihren eigenen Gründerjahren, als sie die baufälligen Häuser an der Strandpromenade von Binz mühsam aufpäppelten. So wie Karin und Helmar Colmsee. Die Lehrerin und der Bauingenieur lebten in der DDR am anderen Ende von Binz, in der Platte. Mit der Wiedervereinigung kam die persönliche Wende, Helmar Colmsee erhielt die Villa seiner Tante zurück. In den Anfangsjahren schwebte die berufliche und finanzielle Unsicherheit über dem Paar. Dazu die Befürchtung, ob überhaupt genug Touristen den Weg nach Binz finden würden. Die Colmsees überwanden ihre Ängste, 1999 konnten sie die ersten Gäste in der komplett sanierten Pension „Haus Colmsee“ willkommen heißen. Oder wie Michael und Ingeborg Gronegger aus Bayern, die 1992 die Nachricht erhielten, dass ihnen ein Haus in Binz gehört. „Das schaffen Sie nie“, bekamen sie im örtlichen Bauamt zu ihren ehrgeizigen Umbauplänen zu hören. Heute führen sie das „Haus Klünder“ und sagen: „Für uns ist es perfekt gelaufen.“

Gediegen wird es bei der Abendwanderung zum Jagdschloß Granitz am 20. Oktober 2015: Zwischen Schlossbesichtigung und Turmbesteigung tauchen Wanderer im Marmorsaal mit der Museumspädagogin Agnes Heine ebenfalls in die jüngere deutsche Geschichte ein. Nach der Wende scheiterte ein Erbe der Fürstenfamilie Franz zu Putbus vor Gericht, als er den zu DDR-Zeiten enteigneten Familienbesitz zurückhaben wollte – das Jagdschloss blieb in Landesbesitz. Seit 1990 wurde das Jagdschloss für knapp acht Millionen Euro saniert. Teile des Inventars sind seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen, gezeigt werden Leihgaben wie Gemälde der Familie zu Putbus. Die Restaurierung der Salons wurde erst im vorigen Jahr abgeschlossen. Das Schloss ist eines der meistbesuchten in Mecklenburg-Vorpommern, und es kann dort auch geheiratet werden.

Das Kapitel der deutschen Geschichte von 1990 bis heute hautnah erleben – das können Besucher auch während der Touren zum „Koloss von Prora“ am 19. Oktober 2015 und in den Fährhafen Sassnitz-Mukran am 24. Oktober 2015.

Weitere Informationen zum Wanderherbst auf www.ostseebad-binz.de.

Quelle: Gabriele Richter PR

Foto: © David Haller, LRA Donau-Ries
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