Der Gesang bringt sie zusammen

„Dieses Gefühl von Gemeinschaft habe ich noch nirgendwo anders so stark verspürt“, schreibt der 18-jährige Tenor Christian Riedel aus Recklinghausen. „Es war eine Ehre für mich, meine Stadt vertreten zu können und dabei den Metropolenchor zu unterstützen, doch was ich für meinen Einsatz wieder zurück bekommen habe, hat viel größeren Wert, als der, den ich gegeben habe.“

Die Neuauflage von !SING – DAY OF SONG schlägt Wellen. Das erste Juniwochenende hat gezeigt, was es bewirken kann, wenn sich Kommunen, Institutionen und Menschen aller Altersgruppen langfristig für etwas Gemeinsames begeistern und gleichzeitig alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, teilzuhaben, mitzumachen und eine gemeinsame Idee zu ihrer eigenen werden lassen. „Das war nicht nur ein Chorereignis, sondern ein Gemeinschaftserlebnis, als alle Passanten so voller Begeisterung spontan mitgesungen haben“, resümiert Lambert Lütkenhorst, Bürgermeister der Stadt Dorsten.

Bereits lange vor der Kulturhauptstadt 2010 wurde damit begonnen, ein Netzwerk zwischen renommierten Partnern zu knüpfen und das Thema „Gesang“ mit modernem Zeitgeist zu beleben. Eytan Pessen, heute Operndirektor der Semper-Oper in Dresden und künstlerischer Berater der Kulturhauptstadt, begeisterte 2008 Steven Sloane, künstlerischer Direktor der Kulturhauptstadt, für die Idee, ein Konzert mit Zuschauern durchzuführen. Sloane selber brachte den Wunsch ein, „ein Projekt mit der menschlichen Stimme zu machen.“ So wurde nach einer Machbarkeitsstudie 2008 zunächst die Idee für das große Gesangfestival verdichtet und in der Folge darauf die relevanten interkommunalen Netzwerke aktiviert. Den Auftrag für beide Prozesse und die Projektleitung des Großprojektes bekam Benedikte Baumann. „Das Ausrufezeichen vor dem Projektnamen „!SING“ steht gleichzeitig für den Drang und den Appell zum Singen, der von Anfang an künstlerisch und partizipativ so gedacht wurde.“

Die langfristige Arbeit aller beteiligten Partner trägt Früchte. „Jeder konnte mit seiner Stimme einen Beitrag zu dem schönen Klangerlebnis leisten, bei dem Sprachbarrieren und Altersunterschiede, verschiedene Nationalitäten und unterschiedliche Kulturen keine Rolle spielen“, so Manfred Bruzek, ein Sänger aus Gevelsberg. Die Neuauflage 2012 mit dem Schwerpunktthema „Singen mit Kindern“ hat eine weitere Durchdringung der Generationen bewirkt und ebenso viele Kulturen mit einander verbunden. „Es war eine wahre Freude, in hunderte strahlende Kinderaugen zu sehen“, berichtet Beate Remy, Erzieherin der Kindertagesstätte St. Elisabeth in Bergkamen. „Türkische, deutsche, vietnamesische und polnische Kinder ohne Hemmungen und voller Herzblut zusammen. Da fallen alle Sprachbarrieren, beim Singen einfacher als beim Sprechen.“ Und Elisabeth Kohl, Lehrerin aus Xanten, ergänzt: „Ohne Singen ist das Leben trostlos. Ich wünsche den Schülern eine schöne Zukunft, sie sollen ein Beispiel sein in dieser Welt. Die Musik braucht die Jugendlichen.“

!SING – DAY OF SONG hat ein neues Licht auf die Vielfarbigkeit der musikalischen Metropole Ruhr geworfen. Innovative Chorprojekte, 30.000 meisterliche Sängerinnen und Sänger, philharmonische Orchester, ungeübte Spontansänger und über 20.000 Kinder haben eine ganze Region zum Klingen gebracht und damit bundesweit ein akustisches Zeichen gesetzt. „Die Strahlkraft nach Innen und nach Außen ist enorm“, erklärt Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH, Trägerin der Neuauflage. „Erst waren wir von der Verdopplung der Zuschauerzahlen überwältigt, nun sind wir bewegt von den vielen Briefen und Nachfragen, ob und wann !SING – DAY OF SONG weitergeführt wird.“ Die Ruhr Tourismus GmbH bedankt sich bei 50.914 Sängerinnen und Sängern aus 101 Städten, die sich für das Gesangfestival Ruhr engagiert und viele tausend Menschen für den Gesang begeistert haben.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.dayofsong.de

Quelle: Sing - Day of song Ruhr Tourismus GmbH (RTG)

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