Dritte Kulinarische Filmtage Bad Feilnbach vom 4. Januar bis 21. Juni 2013

Kultur im Wirtshaus – cineastisch, mit Liebe zum Detail und kulinarisch vom Feinsten. 2012 mit dem Bayerischen Innovationspreis ausgezeichnet gehen die Kult-Filmtage in den Feilnbacher Gasthäusern in die dritte Runde. Eine Filmtour durch besondere Gasthäuser, mit filmischen Schmankerln, abgeschmeckt mit Stargästen, abgerundet durch ein feines Menü: kreativ und köstlich eben. Cineastisch und kulinarisch eine wahre Freude! Nach dem überwältigenden Erfolg der ersten beiden Staffeln bereiten sich das Filmtage -Team und die sieben engagierten Wirtshäuser der Initative “Kreativ & Köstlich” nun auf den dritten Streich vor. Das Filmprogramm reicht von bayerisch – kultig, bis hin zu alpin – dramatisch und natürlich auch lustig. Für den Nachwuchs ist ebenfalls gesorgt: Ein Kinder-und Jugendfilm, bei dem das Kulinarische eine große Rolle spielt, steht auf dem Programm. Auch dieses Jahr wieder mit Abschlussfilmfest!

Und: nicht nur in Film-Fachkreisen haben sich die kulinarischen Filmtage Bad Feilnbach längst herumgesprochen – und so wird es auch für die dritten Filmtage ein kreatives Gerangel um die Kino-Menü-Tickets geben, die begrenzt und heiß begehrt sind. Und auch 2013 wieder mit Besuchen von Gaststars – einfach überraschen lassen!

Dritte Kulinarische Filmtage Bad Feilnbach

4. Januar, 19 Uhr: Gasthaus Weingast: Die Kirche bleibt im Dorf
Wenn zwei Dörfer jeweils eine Kirche und einen Friedhof haben…
Wenn der Friedhof in dem einen Ort und die Kirche in dem andern liegt…
Wenn die Kirche verflucht ist und keiner mehr richtig daran glaubt…
Wenn der Pfarrer am Sonntag zwei Messen halten muss und zuviel Messwein trinkt…
Wenn die Dörfer nix mehr miteinander reden …Wenn Romeo und Julia sich streiten…

Der erste schwäbische “Westernstreich mit Dialekt-Showdown”.
Robert Redford hätte seinen Spaß, wenn er auch nur ein Wort verstehen würde.

Der Überraschungserfolg 2012 von Ulrike Grote
Deutschland 2011 – Regie: Ulrike Grote – Darsteller: Natalia Wörner, Karoline Eichhorn, Julia Nachtmann, Hans Löw, Christian Pätzold, Elisabeth Schwarz, Ulrich Gebauer – Prädikat: wertvoll – FSK: ab 6 – Länge: 97 min.

19. Januar, 19 Uhr: LandWirtschaft Höß: Trans Bavaria Die Revolution spricht Bayerisch!
Seit er denken kann, hadert Quirinalis (Marcel Despas), 19, mit dem Schicksal, das ihn, die Grundregeln jeder Rebellenbiografie missachtend, als Sohn zweier liberaler Pädagogen in Niederbayern zur Welt kommen ließ. Soeben vom Staat mit den besten Noten ins Leben entlassen, ist er drauf und dran, den brotlosesten Beruf zu ergreifen, den Bayern zu bieten hat: Revolutionär.

Ein Heimatfilm in der Heimatlosigkeit, ein bajuwarisches Panoptikum, eine phantasievolle Sicht auf Freundschaft und Idealismus und auch eine verkappte Liebeserklärung an Bayern.

Deutschland 2011 – Regie: Konstantin Ferstl – Darsteller: Marcel Despas, Lukas Schätzl, Johannes Damjantschitsch, Eisi Gulp, Hansi Kraus, Johanna Bittenbinder, Ottfried Fischer, Katharina Leonore Goebel – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 124 min.

23. Februar, 15/19 Uhr: Gasthaus Kistlerwirt: Pommes essen & Kochen ist Chefsache
Pommes essen, 15 Uhr (Kinder-Jugendfilm)
In Pommes essen geht es um die Wurst – und die dazugehörige beste Currysauce der Welt: David gegen Goliath – Mutter Freys Feyner Imbiss gegen Onkel Walthers Pommes-King Kette.
Mit dabei: Smudo von den Fantastischen Vier in seiner ersten großen Kinorolle.

Deutschland 2012 – Regie: Tina von Traben – Darsteller: Luise Risch, Marlene Risch, Tabea Willemsen, Thekla Carola Wied, Anneke Kim Sarnau, Smudo- Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ohne – Länge: 85 min.

Kochen ist Chefsache, 19 Uhr
Endlich zeigt sich Jean Reno wieder von seiner witzigen Seite! In der turbulenten kulinarischen Komödie Kochen ist Chefsache schwingt sich Frankreichs größter internationaler Star (“Leon, der Profi”, “22 Bullets”) gewohnt bärbeißig, aber auch ungeheuer charmant zum Verteidiger der französischen Esskultur auf.

Frankreich 2011 – Regie: Daniel Cohen – Darsteller: Jean Reno, Michaël Youn, Raphaëlle Agogué, Joulien Boisselier, Salomé Stevenin, Serge Larivière, Issa Doumbia – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 84 min.

9. März, 19 Uhr: Hotel Maximilian: Wers glaubt, wird selig
Mit Wers glaubt, wird selig hat Kult-Regisseur Marcus H. Rosenmüller einen wunderbaren Film über den Glauben im Allgemeinen und die Macht der Wunder im Speziellen inszeniert. Einmal mehr konfrontiert uns Rosenmüller humorvoll und ohne Zynismus mit unseren Ängsten, Fragen und geheimen Sehnsüchten und lässt uns bei dieser schrägen Komödie alle Figuren ins Herz schließen.

Deutschland 2012 – Regie: Marcus H. Rosenmüller – Darsteller: Christian Ulmen, Marie Leuenberger, Nikolaus Paryla, Lisa Maria Potthoff, Fahri Yardim, Simon Schwarz, Maximilian Schafroth – FSK: ab 6 – Länge: 105 min.

22.März, 19 Uhr: Gasthaus Bärenstub´n: 127 Hours
Mit „127 Hours“ verfilmte Oscar-Preisträger Danny Boyle (Slumdog Millionär) die schockierende (wahre) Geschichte des Bergsteigers und Abenteurers Aron Ralston – gespielt von James Franco – der 2003 in einen Canyon in Utah stürzte und zur Amputation seines unter einem Felsen eingeklemmten rechten Armes gezwungen war. Fünf Tage steckte der delierende Ralston fest, ehe sein Überlebenswille ihn dazu trieb, sich mit einer Verzweiflungstat aus der Felsspalte zu befreien…

USA / Großbritannien 2010 – Regie: Danny Boyle – Darsteller: James Franco, Amber Tamblyn, Kate Mara, Clémence Poésy, Kate Burton, Lizzy Caplan, Treat Williams, John Lawrence, Darin Southam, Norman Lehnert, Jeffrey Wood – FSK: ab 12 – Länge: 89 min.

13.April, 19 Uhr: Gasthaus Aumanwirt: Omamamia
Regisseur Tomy Wigand (“Das fliegende Klassenzimmer”, “Fußball ist unser Leben”) inszeniert die temporeiche Generationen-Komödie, die herrlich unbeschwert daherkommt und gängige Klischees unterläuft. Dabei ist die Rolle einer Frau, deren Tatendrang und beherzter Mut sich auch durch ihr Rentenalter nicht beirren lässt, wie maßgeschneidert für die bayerische Schauspielerin und Kabarettistin Marianne Sägebrecht! Deutschland 2012 – Regie: Tomy Wigand – Darsteller: Marianne Sägebrecht, Annette Frier, Giancarlo Giannini, Miriam Stein, Jaymes Butler, Raz Degan, Giovanni Esposito, Paul Barrett, Thomas Kylau – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 105 min.

3.Mai, 19 Uhr: Gasthaus Pfeiffenthaler: Sommer in Orange, Vorfilm: D´Sunn
Culture Clash-Komödie über jene Zeit, als Selbsterfahrung noch kein Mainstream und die bayerische “Seele” noch nicht lässig war. Ein höchst unterhaltsames Drehbuch, das auf den Kindheitserinnerungen der Drehbuchautorin Ursula Gruber und ihres Bruders Georg Gruber, Produzent des Films für Odeon Pictures, beruht. Beide wuchsen in einer Bhagwan-Kommune südlich von München auf. Von Marcus H. Rosenmüller

Deutschland 2010 – Originaltitel: Orange – Mein Leben in Orange – Regie: Marcus H. Rosenmüller – Darsteller: Petra Schmidt-Schaller, Amber Bongard, Béla Baumann, Georg Friedrich, Oliver Korittke, Brigitte Hobmeier – FSK: ab 12 – Länge: 110 min.

Vor der Rosenmüller-Komödie wird der Kurzfilm „D`Sunn scheind schee“, eine wilde Irrfahrt und ein liebevolles Roadmovie über die Gefühlswelt eines gealterten Paares von Caroline Fischer, Sabrina Janke, Benjamin Leichtenstern gezeigt.

21.Juni, 19 Uhr: Abschlußfilmfest – Entführung in Bad Feilnbach

Informationen zu Terminen und Tickests unter: www.bad-feilnbach.de

Quelle: MAROundPARTNER GmbH

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