Geschmückt mit Blumen, Eiern und Pensala
Das Schmücken der Osterbrunnen hat in der Fränkischen Schweiz eine lange Tradition. Auch dieses Jahr werden zur Osterzeit deshalb wieder in rund 200 Orten zahlreiche Brunnen und Quellen farbenprächtig dekoriert.
Der Ursprung dieses Brauchtums liegt vor allem in der Bedeutung des Wassers für die wasserarme Hochebene der Fränkischen Schweiz. Zuerst werden die Anlagen beim sogenannten „Fegen“ gesäubert, danach wird der Brunnen mit Girlanden, Fichtenzweigen und bemalten oder verzierten Eiern geschmückt.
Der Volksmund nennt dies „Brunnen putzen“. Einzelne oder zu Büscheln gebundene Papierbänder, die „Pensala“, dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie echter Blumenschmuck.
Ein „durchschnittlicher“ Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz umfasst zum Schluss etwa 80 laufende Meter Girlandenschmuck und rund 1.800 bis 2.000 Eierschalen. Dekoriert sind die Brunnen meist von der Karwoche bis zwei Wochen nach Ostern.
Gelegenheit, beim Schmücken dabei zu sein, hat man etwa am 8. und 9. April 2017 in Pegnitz oder am 10. April 2017 in Ebermannstadt. Zudem werden in der Fränkischen Schweiz geführte Ganz- oder Halbtagestouren angeboten, bei denen man mit dem Bus die schönsten Osterbrunnen ansteuert.
Quelle: Tourismusverband Franken e.V.
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