Herbstliche Fahrrad-Strecke 2022 für Hobbyfotografen

Herbstliche Fahrrad-Strecke 2022 für Hobbyfotografen

Köln von seiner Schokoladenseite

Zwei Räder – eine Linse: Wer sich bei einem Besuch der Domstadt bewegen und gleichzeitig einige der schönsten Spots per Foto festhalten will, für den hat Köln Tourismus nun eine ganz spezielle Fahrrad-Route zusammengestellt. Mit rund 25 Kilometern Länge eignet sich die Strecke perfekt für eine herbstliche Erkundungstour, deren Motive vom Decksteiner Weiher über das angesagte Belgische Viertel bis zum unverzichtbaren Wahrzeichen der Stadt reichen.

Die Tour startet zunächst am Decksteiner Weiher im Äußeren Grüngürtel. Für eine entsprechende Stärkung sorgt ein Picknick mit mitgebrachten Leckereien oder ein Besuch im Haus am See. Die passende Fotokulisse bietet der beinahe quadratische See, der von Bäumen gesäumt ist und sich daher um diese Jahreszeit mit einer besonders prächtigen Laubfärbung präsentiert.

Nur wenige Pedaltritte später taucht bereits das Fort VI am Wegesrand auf. Erbaut hatten die Preußen die Befestigungsanlage im Jahre 1873. Davon übriggeblieben sind heute ausschließlich das Fort sowie ein Teil der Wallanlage. Alle anderen Bestandteile wurden nach dem Ersten Weltkrieg und der Entmilitarisierung entfernt. Weiter geht es Richtung Nord-Westen zur Dürener Straße. Die Strecke überquert den Militärring, führt durch den Stadtwald und entlang der Lindenthaler Kanäle. Abseits vom Großstadtverkehr lässt sich das Fahrradfahren in Köln hier perfekt genießen, bevor sich mit dem Funkturm Colonius und dem Mediapark bereits neue eindrucksvolle Fotomotive auftun.

Als nächstes steht das beliebte Belgische Viertel auf dem Programm. Dort laden Cafés und Restaurants zu einer leckeren Stärkung und frisch geröstetem Kaffee ein. Selbstgemachte Marmelade hat zum Beispiel das beliebte Café im Bauturm zu bieten. Im Anschluss führt die Route zum Herkulesberg, der sich mit 25 Metern gemessen an der sonst so flachen Stadt vergleichsweise hoch präsentiert und entsprechend eindrucksvolle Ausblicke auf die Silhouette der Stadt bietet.

Vom Belgischen Viertel Richtung Ehrenfeld

Über die Innere Kanalstraße geht es weiter nach Ehrenfeld zum Odonien-Gelände, wo Künstler Odo Rumpf ein außergewöhnliches Fotomotiv erschaffen hat. Die Mischung aus Open Air-Atelier, Werkstatt, Freilichtbühne und Kulturzentrum ist voll mit skurrilen Skulpturen und bunten Graffitis. Wer eine Verschnaufpause benötigt, kann sich eine kleine Auszeit im Biergarten gönnen, der an Wochenenden bereits um 15 Uhr statt wie werktags um 17 Uhr öffnet.

Danach führt die Rad-Route zum Rheinpark, wo sich unter der Zoobrücke eine große Wiese direkt am Rheinufer erstreckt. In direkter Nähe befindet sich die 500 Meter lange Freitreppe, die einen außergewöhnlichen Blick auf die Altstadt freigibt. Weiter geht es Richtung Süden zu Südbrücke, PollerWiesen und Deutzer Hafen. Architekturfans und Hobbyfotografen kommen hier dank der Fassaden von neuen und alten Fassaden voll und ganz auf ihre Kosten.

Über Heumarkt und Hohenzollernbrücke zum Wahrzeichnen Nummer 1

Unweit des Neumarkts liegt das Rautenstrauch-Joest-Museum, das als eines der bedeutendsten ethnologischen Museen des Landes gilt. Über den Heumarkt führt die Route weiter zum urtümlichen Teil der Stadt, wo sich schmale Gässchen und bunte Häuser sowie der pittoreske Fischmarkt als ideale Motive für Fotos eignen. Ebenso fotogen präsentiert sich die Hohenzollernbrücke, wo die mit Initialen verzierten Vorhängeschlösser von etwa 450.000 Paaren aus der Brücke eine Art Kunstwerk gemacht haben. Den würdigen Abschluss der Fototour auf zwei Rädern bildet der Ausblick auf das sicherlich am meisten verewigte Motiv Kölns: Den weltberühmten Dom.

Quelle: KölnTourismus GmbH c/o Wilde & Partner Communications GmbH

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