Hochzeitsmusik mit Longobarden

Schon das erste Jahr unter neuer Leitung, das Jahr 2010, brachte den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Opernaufführungen voller Witz, Leichtigkeit und sängerischer Brillanz. Unter dem Motto Sternstunden knüpft das Festival von 12. Juli bis 28. August 2011 an diese Erfolge an und bringt zwei Opernproduktionen von Georg Philipp Telemann und Johann Adolf Hasse auf die Bühne des Tiroler Landestheaters. Darüber hinaus wird im Rahmen von Barockoper:jung im Innenhof der Theologischen Fakultät Francesco Cavallis „La Calisto“ zu sehen sein; eine halbszenische Aufführung von Telemanns „Pimpinone“ auf Schloss Ambras ergänzt das Opernprogramm.

Alessandro De Marchi, der die Innsbrucker Festwochen 2010 von René Jacobs übernommen hat, führt den erfolgreichen Weg bei Opern und Konzerten fort. Man setzt auf hervorragende Musiker und Sänger und auf opulente, aber leichtfüßige Inszenierungen.

Am 10. August 2011 feiert Georg Philipp Telemanns einzige erhaltene Opera seria, Flavius Bertaridus, König der Longobarden, Premiere am Tiroler Landestheater in Innsbruck. Neben De Marchi selbst, der die musikalische Leitung übernimmt, sorgen die Academia Montis Regalis, Jens-Daniel Herzog (Regie), Maîte Beaumont (Mezzosopran), Nina Bernsteiner (Sopran), David DQ Lee (Countertenor) u. a. für eine spannende und künstlerisch anspruchsvolle Aufführung.

Eine Oper, die in besonderer Beziehung zu Innsbruck steht, kommt am 26. August 2011 zu neuen Ehren. 1685 heiratete in Innsbruck ein Sohn Maria Theresias, der spätere Kaiser Leopold II., die spanische Infantin Maria Ludovica. Aus diesem Anlass wurde nicht nur die Triumphpforte in Innsbruck errichtet, sondern auch die Oper Romolo und Ersilia von Johann Adolf Hasse nach einem Libretto von Pietro Metastasio uraufgeführt. 246 Jahre nach diesem Ereignis ist die Oper unter der Leitung von Attilio Cremonesi wieder am Ort ihrer Uraufführung zu hören.

2010 fand in Innsbruck erstmals der Gesangswettbewerb für Barockoper „Pietro Antonio Cesti“ statt, dessen Preisträger und Preisträgerinnen im Folgejahr jeweils in der Nachwuchsproduktion Barockoper:jung zu sehen sind. 2011 singen Anna Gorbachyova, Anna Alàs Jové und Hanna Herfurtner in Francesco Cavallis Dramma per musica La Calisto. Angesichts der hohen Qualität, die ihre Vorträge beim Wettbewerb auszeichnete, kann man sich auch bei dieser Produktion auf ein außergewöhnliches Hörerlebnis freuen.

Der zweite Cesti-Wettbewerb lässt 2011 auf weitere junge Talente hoffen, von ihrer Sangeskunst kann man sich beim Finalkonzert am 25. August überzeugen. Doch dieses ist nur eines von vielen Konzerten bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Das Programm der Festwochenkonzerte ist eng mit den Opern und ihren Komponisten verbunden und reicht vom Besuch bei Buxtehude über Händel in Rom bis zum oben genannten „Pimpinone“ und dem Tyrann des Herzens. Besondere Konzerterlebnisse versprechen ein Wandelkonzert, das erstmals in der Hofburg Innsbruck stattfindet, und das Cembalo-Doppel zum Abschluss: Festwochenleiter Alessandro De Marchi musiziert dabei mit seinem einstigen Studienkollegen und Duopartner Johann Mattheson.

Darüber sollte jedoch nicht vergessen werden, dass am 12., 19. und 26. Juli und am 2. August 2011 schon die Ambraser Schlosskonzerte stattfinden. Der festliche Auftakt zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ist diesmal vor allem Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel gewidmet, aber auch Renaissancemusik der frankoflämischen Komponisten steht auf dem Programm. Konzerte mit Liedern und Hymnen verweisen darauf, welche Stimmung bei Festwochen und Schlosskonzerten vorherrscht: Festlichkeit, Freude und Jubel.

Quelle: Innsbruck Tourismus

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