Neuer Austria-Klettersteig Sinabell in Ramsau am Dachstein

Die Klettersteigdestination Nr. 1 Österreichs wird ihrem Namen einmal mehr gerecht: Vor wenigen Tagen wurde der „Austria-Klettersteig Sinabell“ nahe dem Guttenberghaus fertiggestellt. Damit stehen 17 Klettersteige von Ramsau am Dachstein ausgehend für die Gipfelstürmer bereit. Dass Klettersteiggehen eine immer beliebtere Sportart ist, steht außer Zweifel. Um die Faszination Berg aber noch mehr Urlaubern zu eröffnen, findet bereits zum 4. Jahr in Folge das Berg- und Klettersteigfestival „Via Ferrata Dachstein“ vom 16. – 22. 7. 2012 statt. Bewegung in den Bergen für alle – vom Kleinkind bis zu den Großeltern kostenlos oder zum ermäßigten Preis – werden bei diesem einmaligen Festival geboten.

Family Outdoor Day
In der Festival Woche sind nämlich nicht nur die Klettersteigtouren mit den Ramsauer Bergführern zum ermäßigten Tarif buchbar, Klein und Groß werden vom Family Outdoor Day (Freitag) am Sattelberg begeistert sein. Ab 10 Uhr gibt es beim Kinderfest kostenlose Touren mit Bergführern auf den Kinderklettersteigen Kali und Kala, Schminken, Treffen mit Kali dem Ramsaurier und viele Spielstationen. Um 16 Uhr gibt es bei der Sattelberghütte die Verlosung von Sachpreisen unter allen teilnehmenden Kindern. Zum Schnupperklettern können sich aber auch die Eltern anmelden.

Race the Skywalk
Die besten Klettersteigläufer unter der Dachstein-Sonne versammeln sich am Samstag um 14 Uhr zum Race the Skywalk an der Dachstein Bergstation. Über die Hunerscharte geht es hinunter und über den Klettersteig Sky Walk wieder zur Bergstation. Es gilt die Bestmarke aus dem Vorjahr von Christian Hoffmann (12:04,5 min.) und Lydia Prugger (15:07,4 min.) zu unterbieten. Zuseher haben durch den Glasboden von der Aussichtsplattform Skywalk einen perfekten Bick auf die „Himmelsstürmer“.

ORF Radio Steiermark Gipfeltreffen
Am Sonntag stehen Alm-Hütten-Wandern und der Radio Frühschoppen im Zentrum des Geschehens. Von 11 bis 12 Uhr überträgt das ORF Radio Steiermark live vom Ramsau Zentrum. Typische Ramsauer Köstlichkeiten (wie Steirer- oder Fleischkrapfen) kredenzen die Ramsauer Bäuerinnen. Den ganzen Nachmittag spielen Musikgruppen bei mehreren Hütten der Almregion. Volksmusik vom Feinsten, dafür stehen Gruppen wie die Familienmusik Huber, 7ma Blech, Rößl Dreigesang, Zwanzleitner Musi, Alm Trio, Roslkern, Soatntratzer, Lederhos`n Blech, Murbodna Banda, Weinstadlmusi, Friesacher FrauenZimmerMusi und noch weitere. Die Musik-Außenstellen sind Gruberstube, Silberkarhütte, Ramsbergerstube, Ederstube, Dachsteinhaus und das Panoramarestaurant am Dachsteingletscher.

Überhängende Felsen, wahrlich beeindruckende Steilwände, atemberaubende Ausblicke über das Ennstal, der mächtige Dachstein, kraftstrotzend und beschützend zugleich: All das bietet das Klettersteiggebiet Nr. 1 in Österreich am Dachstein. Mit 17 Klettersteigen, die von Ramsau am Dachstein aus begangen werden können, ist die Dachsteingemeinde das „Eldorado“ der Ferratista in den Alpen. Als Belohnung erwarten die Klettersteiger extreme Fernsichten: Im Norden bis nach Tschechien bzw. bis zum slowenischen Triglav-Gebirge im Süden.

Mit Anna und Johann auf den Dachstein: Der längste Vertical Drop Österreichs
„Reich mir die Hand meine Liebste, gemeinsam erklimmen wir den Dachstein!“ Über den 2010 neu errichteten Klettersteig „Anna“ (300 hm) und den beliebten „Johann“ (800 hm) geht’s über die Schulter (250 hm) bis hinauf zum Dachstein Gipfelkreuz. „Superferrata“ wird er in Klettersteigkreisen genannt: Vom Einstieg der Anna (1.800m) bis zum Gipfel (2.996m) überwindet man mit fast 1.200 Höhenmeter am Seil den höchsten Vertical Drop Österreichs und einen der längsten der Alpen. Insgesamt 17 Klettersteige, darunter der älteste der Alpen (Randkluft Dachstein), mehrere Talnahe Klettersteige und auch zwei Kinderklettersteige – übrigens die ersten ihrer Art in Europa – sowie mehrere freie Kletterrouten erwarten die Gipfelstürmer.

Vorzüge der Region
Was die Klettersteige am Dachstein so beliebt macht, ist die Tatsache, dass sie Großteils noch sehr „jung“ sind und erst vor wenigen Jahren nach modernsten Gesichtspunkten errichtet wurden. Ein weiterer Pluspunkt ist die leichte Erreichbarkeit mit der Dachstein Seilbahn bzw. die Talnähe. Auch der Fels selbst ist als perfekter Kletterfels bekannt und bietet alle Schwierigkeitsgrade, von „leicht“ bis „extrem schwierig“.

Geschichte: Der erste Klettersteig der Ostalpen 1843
Klettersteige haben am Dachstein eine lange Tradition. Der allererste Klettersteig der Ostalpen führte über die Randkluft auf den Hohen Dachstein. Friedrich Simony, bekannt auch als der „Dachstein Professor“, wanderte 1840 von Wien, über das Salzkammergut bis auf den Hohen Gjaidstein und staunte auf den Hallstätter Gletscher und den Hohen Dachstein. Am 8. September 1842 erreichte er erstmals den Gipfel des Dachstein. In den Felsen war es für Simony ein „recht abscheuliches Klettern“. Kurzerhand verfasste Simony ein Schreiben: „Möchte sich doch ein begüterter Freund der Alpennatur finden, und zur Gangbarmachung eine kleine Summe opfern.“ Mit diesem Brief begann er bei seinen Gönnern und den hochvermögenden Kurgästen von Bad Ischl zu sammeln. Mit 260 Gulden werkte sein Leibführer Wallner Eisenzapfen, Handhaken, eingemeißelte Tritte und ein 80 Klafter langes, dickes Schiffstau als Steighilfen. Am 27. August 1843 war er fertig, der erste Klettersteig der Alpen. Am 16. September 1843 erklomm Friedrich Simony zum ersten Mal den Dachstein über den neuen Klettersteig und übernachtete am Gipfel.

Quelle: Tourismusverband Ramsau am Dachstein

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