Wärme, Wasser und Wohlgefühl - Eintauchen in den Gesundheitspark Franken

Ein warmer Tag am Meer, die salzige Luft streichelt die Haut und fast schwerelos schwebt der Körper im Wasser – ein Sommertraum, der erst nächstes Jahr wieder wahr wird? Nicht, wenn die Heilbäder und Kurorte im „Gesundheitspark Franken“ das Ziel sind. Im Herbst entfalten ihre Thermen, Wellness- und Saunalandschaften ihre entspannende Wirkung ganz besonders.

Wie ein strahlender Jadestein funkelt der Naturbadeteich im „SaunaLand“ der Obermain Therme Bad Staffelstein im Licht der untergehenden Sonne. Die Tage sind jetzt deutlich kürzer – doch die Therme sorgt für Glücksgefühl statt Herbstblues. Noch ist der Körper ganz erhitzt vom Besuch der 100 Grad heißen Maa-Sauna, in der ein gemütliches Kaminfeuer prasselt. Ja, ein bisschen Überwindung kostet es immer, danach ins kühle Wasser einzutauchen – doch genau das ist es, was einen Saunagang abrundet. Während man Schwimmzug für Schwimmzug das grüne Wasser teilt, breitet sich im ganzen Körper Wohlgefühl aus. Eine Entspannung, die sich später bei der „Turmschmelze“ in der Kelo-Sauna noch intensiviert: Große Eiskugeln geben nach und nach den Duft von süßen Orangen, Sanddorn, Zitronengras und Rosmarin frei und entfalten ihre natürliche Wirkung.

Die Kraft der Natur zeigt sich in Bad Staffelstein aber vor allem in Form der Sole: Bayerns wärmste und stärkste Thermalsole speist die Becken des „ThermenMeers“: In ihr zu baden, fördert die Gesundheit der Haut, lindert Stress und stärkt Herz und Kreislauf. Die höchste Konzentration findet sich im Solebecken: Das Körpergewicht ist kaum mehr spürbar, so hoch ist der Auftrieb. Da heißt es einfach eintauchen und Ruhe finden – und das schöne Ambiente der Therme macht dies besonders leicht (www.obermaintherme.de).

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Romantisches Franken – Infobroschüre

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Frankenwald – Wandertouren & Gastgeber

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Frankenwald

Liebliches Taubertal - Reisebegleiter im Süden ganz oben

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Liebliches Taubertal

Gesundbrunnen zum Mondscheintarif

Die Sole, die neben Bad Staffelstein auch den Besuch der Thermen in Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Bad Windsheim und Bad Steben zu einem „Tag am Meer“ macht, ist nur eine von Frankens natürlichen Heilschätzen. Auch Radon, Naturmoor und Mineralquellen gehören zu seinen „Gesundbrunnen“. Gerade jetzt im Herbst stärken sie nicht nur das Immunsystem oder lindern Schmerzen, sondern streicheln auch die Seele. In der FrankenTherme Bad Königshofen ist dies dank des Mondscheintarifs sogar zu einem besonders günstigen Preis möglich: Wenn Mitte Oktober der Natur-Heilwassersee im Außenbereich für den Winterschlaf geschlossen wird, verringert sich dafür der Thermeneintritt für die Gäste.

Bis zum 20. Dezember 2021 zahlen sie ab Sonnenuntergang nur noch den Zwei-Stunden-Tarif, können dafür aber bis zum Ende der Badezeit die Annehmlichkeiten der Therme genießen – wie etwa das in sanftem Licht schimmernde Wärme-Wohlfühl-Becken unter freiem Himmel. Eine Wohltat sind übrigens auch die Behandlungen in der neu sanierten Kur-, Gesundheits- und Wellnessoase. Wie wäre es zum Beispiel mit einem sprudelnden Meersalz-Entschlackungsbad oder einer Naturmoor-Packung auf der neuen Schwebeliege (www.frankentherme.de)?

Auf den Spuren des Hochadels zur indischen Heilkunst

Rund um Bad Königshofen sind die Wellness- und Gesundheitsangebote besonders dicht gesät – dank der Nachbarschaft von Bad Bocklet, Bad Brückenau, Bad Kissingen, Bad Königshofen und Bad Neustadt an der Saale (www.baederland-bayerische-rhoen.de). Sie sind schon aufgrund ihrer Natur und ihrer mondänen Kurbauten ein Genuss. Zudem lässt es sich in den eleganten Kurparks auf historischen Pfaden wandeln. König Ludwig I. etwa verbrachte gerne die Sommerfrische in Bad Brückenau, in Bad Kissingen kurten sowohl Kaiserin Sisi als auch Reichskanzler Otto von Bismarck – mit ein Grund, warum Bad Kissingen seit diesem Sommer zu den weltberühmten Kurorten des UNESCO-Welterbes „Great Spa Towns of Europa“ zählt.

Heute lässt man es sich dort genauso gut gehen wie einst der europäische Hochadel. Mit einem entscheidenden Vorteil: Seitdem haben sich die Kuranlagen zu modernen Thermen- und Saunalandschaften weiterentwickelt. Auch das Reisen an sich ist um vieles einfacher – vor allem, wenn das Heilwissen anderer Kulturen einfach direkt ins Heilbad kommt. Gerade Bad Kissingen und Bad Bocklet haben sich als Zentren der indischen Heilkunst Ayurveda einen Namen gemacht. In Bad Kissingen steht dafür vor allem das „Hotel Fontana“ mit seinem Expertenteam direkt aus dem Ursprungsland der Heilmethode. Zu dieser zählen nicht nur wohltuende Behandlungen wie Ölgüsse oder Massagen, sondern auch Yoga und Meditation; zwei speziell fortgebildete Köche verwöhnen die Gäste mit frischer ayurvedischer Küche (www.hotelfontana.de).

Das Pendant dazu findet sich in Bad Bocklet im „Kunzmann’s Hotel“, das in enger Kooperation mit etablierten indischen Ärzten und ausgebildeten Ayurveda-Therapeuten ein breites Spektrum anbietet – von der Diagnose über die Typ-Bestimmung bis hin zu Massagen, Yoga, Dampfbädern und Kräutergüssen. Die perfekte Kulisse dafür bietet das 1.000 Quadratmeter große Spa samt Innen- und Whirlpool, Bio- und Kelo-Sauna. Sogar ein „Private Spa“ steht den Gästen auf Wunsch zur Verfügung (www.kunzmanns.de). Mit dem „Kurhaus Hotel“ hat sich Bad Bocklets Ayurveda-Kompetenz noch verdoppelt: Mitten im Kurpark gelegen vereint es eine außergewöhnliche Mischung aus authentischem Ayurveda, regenerierenden Kneippkuren, Physiotherapie und spirituellem Wohlbefinden (www.kurhaus-bad-bocklet.de).

Kraft aus der Stille des Waldes

In den vergangenen Jahren hat sich im „Gesundheitspark Franken“ noch eine weitere fernöstliche Gesundheitstradition etabliert: Shinrin-Yoku – das „Baden im Wald“. Dieses gehört in Japan fest zum gesunden Lebensstil. Mit allen Sinnen taucht man in die Stille und Unberührtheit des Waldes ein, nimmt Geräusche, Pflanzen und Düfte wahr und schult so seine Achtsamkeit. In Franken nehmen Wald-Gesundheitstrainer ihre Gäste mit in die grüne Umarmung der Wälder, etwa in Bad Alexanderbad oder in Treuchtlingen. Dass ein Bad in den fränkischen Wäldern durchaus auch luxuriös und genussvoll sein kann, beweist das „Siebenquell® GesundZeitResort“ in Weißenstadt mit seinem Arrangement „Starke Zeit“. Fünf Tage lang genießen die Gäste neben vielen weiteren Leistungen die Wasser- und Saunawelt des Siebenquells, Wellnessanwendungen und Übernachtungen samt Halbpension im Vier-Sterne-Hotel. Vor allem geht es aber darum, die Sinne zu schärfen und gleichzeitig zu entspannen: Dafür stehen das Waldbaden mit der Wald-Gesundheitstrainerin sowie Workshops zur Achtsamkeit und Kneipp-Anwendungen (www.siebenquell.com/starke-zeit).

Fünf Säulen für die Gesundheit

Dem Kneippschen Gesundheitskonzept gilt 2021 besondere Aufmerksamkeit: Vor 200 Jahren wurde Sebastian Kneipp geboren, der die Lehre entwickelte. Ihr bekanntester Bestandteil ist das Wassertreten, doch zum Kneippen gehört noch viel mehr: Heilpflanzen, Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und eine ausgeglichene Lebensführung. Absoluter Kneipp-Experte in Franken ist Bad Berneck als einziges Kneipp-Heilbad des Urlaubslands. Der Kurpark mit der Kneipp-Anlage im Ölschnitztal, mit Lehrpfad und Sensorik-Pfad sowie das „Therapieloft Fichtelgebirge“ setzen ganz auf die fünf Säulen Kneipps (www.badberneck.de).

Mehr Tipps und Angebote sowie einen Überblick über alle 19 Heilbäder und Kurorte im „Gesundheitspark Franken“ gibt die Themenzeitung „Freu’ Dich auf Franken – Wohlfühlland“. Sie ist kostenlos über FrankenTourismus erhältlich und kann zudem online als Blätterkatalog gelesen werden.

Der „Gesundheitspark Franken“ - das sind die folgenden Heilbädern und Kurorten

  • Bad Alexandersbad
  • Bad Berneck
  • Bad Bocklet
  • Bad Brückenau
  • Bad Kissingen
  • Bad Königshofen
  • Bad Mergentheim
  • Bad Neustadt an der Saale
  • Bad Orb
  • Bad Rodach
  • Bad Soden-Salmünster
  • Bad Staffelstein
  • Bad Steben
  • Bad Windsheim
  • Bischofsgrün
  • Heldburg – Bad Colberg
  • Masserberg
  • Treuchtlingen
  • Weißenstadt

Quelle: Tourismusverband Franken e.V.

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