Zum Tag des deutschen Bieres in die Hallertau
Die Deutschen rühmen sich immer wieder ihrer schmackhaften Biere – zu recht. Zu verdanken haben sie das dem Reinheitsgebot, das im April seit 500 Jahren besteht. Wer darauf anstoßen will, ist im Hopfenland Hallertau bestens aufgehoben.
Bierliebhaber sollten sich ein rotes Kreuzchen im Kalender machen: Am 23. April wird das Reinheitsgebot 500 Jahre alt. Und noch immer garantiert es unverfälschten Genuss ohne Zusatzstoffe. Damals verkündeten die bayerischen Herzöge Ludwig X. und Wilhelm IV., dass in dem Getränk nur Gerste, Hopfen und Wasser enthalten sein darf und sicherten damit eine hohe Qualität. Diesen Ruf genießen die deutschen Erzeugnisse heute noch international. Wenn das kein Grund zum Anstoßen ist!
Zur Wiege des Bieres
Nirgends kann man dieses Ereignis abwechslungsreicher und fröhlicher feiern als dort, wo die Hauptzutat für das köstliche Bier herkommt: In der Hallertau werden jährlich 500 000 Zentner Hopfen geerntet, also ein Drittel der Weltproduktion. Kein Wunder, dass man sich hier vor Ausstellungen, Veranstaltungen und Freizeitmöglichkeiten dazu kaum retten kann. Selbst ein großes Dinner mit Bier als Hauptzutat wird angeboten. Dabei kredenzt der Koch des „The Monarch Hotel“ in Bad Gögging ein extra für diesen Tag zusammengestelltes Menü mit Leckereien wie einem Dunkel-Bier-Süppchen mit gerösteten Brezenscheiben. Für das jeweils passende Getränk sorgt ein Biersommelier, der einiges Wissenswertes zu den Sorten erklären kann.
Lehrreich – wenn auch ohne Schlemmerei – geht es noch woanders zu: Bei den Stadtführungen in der Region, beispielsweise in Riedenburg oder Kelheim, werden nicht nur die Auswirkungen des Reinheitsgebots erklärt, sondern die Besucher erhalten zudem einmalige Einblicke in verschiedene Brauereien. In Ingolstadt, wo das Reinheitsgebot 1516 ausgerufen wurde, findet zudem das „Fest zum Reinen Bier“ statt. Ein großer Umzug sorgt für Unterhaltung, während sich die Gäste das eigens gebraute Festbier schmecken lassen.
Noch intensiver wird das Hopfenerlebnis aber außerhalb der Ortschaften. „Ein Ausflug auf dem Fahrrad durch die Hopfenfelder ist auf jeden Fall ein Erlebnis“, versichert Silvia Günther vom „The Monarch Hotel“. „Als Ziel empfehle ich immer gerne das Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch. Das ist nicht weit von hier und besitzt eine eigene Klosterbrauerei und -schenke. Ein Bier in diesem Idyll ist Genuss pur“, schwärmt sie. Da erhebt man doch gerne den Krug und dankt den Herzögen für ihre fabelhafte Idee.
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.monarchbadgoegging.com
Quelle: The Monarch Hotel GmbH
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