Auf dem Weg zu Tradition, Glaube und Erfahrung

Eine Wallfahrt ist immer auch ein Weg zu sich selbst – und die Fränkische Schweiz eignet sich bestens dafür. Schließlich wird in der Region eine große Wallfahrtstradition gepflegt, die eng mit der Wallfahrtsbasilika Gößweinstein verknüpft ist.

Die Wallfahrt nach Gößweinstein besteht seit dem 14. Jahrhundert und stellt das Zentrum der Dreifaltigkeitsverehrung in Deutschland dar. 1739 wurde die Basilika nach Plänen des großen Barockbaumeisters Balthasar Neumann fertiggestellt. Die Kirche, die sich ursprünglich hier befunden hatte, war für das stark wachsende Wallfahrtsaufkommen zu klein geworden.

Jedes Jahr kommen mehr als 35.000 Menschen zur Basilika und machen Gößweinstein damit zu einer der meist besuchten Wallfahrtsstätten in Deutschland. 1948 wurde der Kirche sogar der Titel einer päpstlichen „Basilika minor“ verliehen.

Im Mittelpunkt jeder Wallfahrt nach Gößweinstein steht die Anbetung des Gnadenbildes der „Maria krönenden Dreifaltigkeit.” Diese spätmittelalterliche Skulpturengruppe findet sich zentral am spätbarocken Hochaltar. Empfehlenswert ist auch der Besuch des Wallfahrtsmuseums: Es zeigt unter anderem über 100 lebensgroße, voll bekleidete Wachsfiguren, die die dankbaren Wallfahrer als Votivgaben in der Basilika niederlegten. Weitere Zeugnisse der Volksfrömmigkeit in der Fränkischen Schweiz stellen die Dreifaltigkeitsmarter bei Köttweinsdorf sowie der Frevel- oder Marterstein bei Etzdorf dar.

Bedeutender Bestandteil der gegenwärtigen Pilgerkultur sind die verschiedenen Jakobuswege, die durch Europa in Richtung Santiago de Compostela in Spanien führen. Einer von ihnen beginnt im fränkischen Hof und verläuft durch das Fichtelgebirge und am Rand der Fränkischen Schweiz über Creußen, Pegnitz, Hiltpoltstein und Gräfenberg bis nach Nürnberg. Ergänzend dazu gibt es einen Nebenweg, der in Pegnitz abzweigt und in Gößweinstein zur Wallfahrtsbasilika führt. In Hiltpoltstein trifft er wieder mit der Hauptroute zusammen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.fraenkische-schweiz.com

Quelle: Tourismusverband Franken e.V.

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