Mit dem 49 Euro Ticket durch das Fränkische Weinland

Fünf Wandertipps nach dem Motto raus aus dem Zug rein in die Natur

Der Sommer 2023 hat zwar etwas länger auf sich warten lassen. Doch im Juni steigt die Lust auf Bewegung an der frischen Luft. Gerade jetzt lädt das Fränkische Weinland (Bayern/Unterfranken) zu einem Abstecher in die herrliche Landschaft ein. Für eine besonders bequeme und günstige Anreise in die Region zwischen Karlstadt, Würzburg und Schweinfurt lohnt sich das Deutschland-Ticket. Für 49 Euro im Monat kann man damit bequem durch ganz Deutschland reisen. Auch einige der schönsten Wanderwege durch das Fränkische Weinland liegen an einem Bahnhof und sind damit ideal für einen Ausflug mit dem Deutschland-Ticket, egal ob für Urlauber oder Naherholungssuchende. Abwechslungsreich und individuell, aber immer mit herrlichem Blick auf Weinberge, Main und Co.

Das Fränkische Weinland nachhaltig entdecken | Perspektivwechsel Franken

Marktbreit - "TraumRunde Marktbreit-Obernbreit"

Am südlichsten Punkt des Maindreiecks liegt das schöne Marktbreit (Lkr. Kitzingen). Mit der Bahn gut zu erreichen, ist es Ausgangspunkt für die erste Rundtour durch das Fränkische Weinland. Bekannt ist Marktbreit vor allem für seine hervorragende Küche, in der sich Finesse und Tradition perfekt ergänzen. Der rund 11 km lange Rundwanderweg verbindet Marktbreit mit der Nachbargemeinde Obernbreit. Er beginnt am „Alten Kranen“ direkt am Mainufer und führt Urlauber und Naherholer einmal durch das sehenswerte Markbreit und weiter auf aussichtsreichen Wegen über das Maintal bis hin zum Steigerwald. Der gesamte Weg ist geprägt von Kultur und einzigartiger Architektur, angefangen vom Renaissance-Rathaus über Schloss Seinsheim bis hin zu unzähligen Kapellen und Kirchen. Ein Highlight für die ganz kleinen Wanderer: ein Wasserspielplatz entlang des Weges.

Würzburg - "Stein-Wein-Pfad"

Die fränkische Residenz- und Bischofsstadt Würzburg gilt nicht nur als eine der jüngsten Städte Deutschlands, sondern auch als eine Art Herz der Weinregion. Unzählige Weinkeller, Weinstuben, Weingüter und natürlich Weinberge erstrecken sich über die Stadt. Würzburg ist vor allem für seine Bauten im Barock- und Rokokostil bekannt. Die Residenz - Barockschloss mit Hofgarten - gehört seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt birgt einen erstaunlichen Reichtum an Geschichte, Kultur, Architektur und Tradition. Die Wanderung auf dem Stein-Wein-Pfad zeigt all diese Facetten und bringt sie in Einklang mit der umgebenden Natur. Der Weg ist in zwei Rundwanderwege aufgeteilt, die einen individuellen Einstieg ermöglichen. Der Würzburger Stein, der Bismarckturm, ein Rebsortengarten, die Wallfahrtskirche Käppele und herrliche Ausblicke säumen den fünf Kilometer langen Weg.

Der Panoramarundweg Höllental und Mainblick führt auf acht Kilometern informativ durch die Stadt Schweinfurt und die umliegende Landschaft.

Schweinfurt - "Höllental und Mainblick"

Die nächste Wanderung führt durch Schweinfurt - Zugreisende auf der Strecke Bamberg - Würzburg können hier einen Zwischenstopp einlegen. Die Stadt am Main ist ebenfalls sehr gut mit der Bahn zu erreichen und bietet nicht nur herrliche Natur, sondern auch historische Vielfalt. Sie ist Geburtsstätte vieler Innovationen und als ehemalige Industriestadt bekannt. Der Panoramarundweg „Höllental und Mainblick“ führt auf acht Kilometern informativ durch die Stadt und die umliegende Landschaft. Entlang des Weges gibt es zwölf Informationsstationen zu ganz unterschiedlichen Themen - so lassen sich körperliche Bewegung und kognitive Anregung auf spielerische und unterhaltsame Weise verbinden. Ein Teil des Weges führt vorbei an markanten Wegpunkten wie dem Hexenbrünnle, entlang des ehemaligen Schindturms und weiter zum so genannten Beerhüterturm. Einer der Höhepunkte der Wanderung ist der Blick auf das schöne Schloss Mainberg. All diese und weitere Stationen entlang des Weges verleihen der Wanderung einen märchenhaften Charme und führen durch die Geschichte Schweinfurts.

Karlstadt - "NaTour und Wein am Stettener Stein"

Die Stadt Karlstadt (Landkreis Main-Spessart) liegt direkt am Main, verfügt über einen Bahnhof an der Strecke Würzburg - Aschaffenburg - Frankfurt und hat für Frankenwein-Liebhaber eine lange Weinbautradition. Der neun Kilometer lange Rundweg „NaTour und Wein im Stettener Stein“ führt vom Ortskern aus an zahlreichen Weinbergen vorbei und informiert über den Weinbau im fränkischen Weinland. Zwei sehenswerte Aussichtspunkte bieten faszinierende Ausblicke auf die Weinlage "Stettener Stein" und das "Karlstadter Roßtal". Ein Highlight der Wanderung ist das sogenannte "terroir f" - einer von mittlerweile 20 Premium-Aussichtspunkten im Fränkischen Weinland - hier mit Blick ins Maintal. Im Jahr 2020 wurde er zum schönsten Weinausblick Frankens gekürt. Hier erleben Besucher den Main von seiner schönsten Seite und erfahren, wie der Weinbau mit dem Fluss verbunden ist.

Ochsenfurt - "Rundwanderweg Maindreieck"

Genau entgegengesetzt liegt Ochsenfurt (Landkreis Würzburg) - ebenfalls eine mittelalterliche Stadt direkt am Fluss. Der Bahnhof liegt in unmittelbarer Nähe der Altstadt. Die historische Altstadt ist von einer fast vollständig erhaltenen Stadtbefestigung umgeben. Zahlreiche mittelalterliche Stadttore und Türme umschließen den Stadtkern. In der Altstadt beginnt der „Rundwanderweg Maindreieck“. Er ist rund 17 Kilometer lang und führt von Ochsenfurt über den Kulturwanderweg in die Altstadt von Marktbreit, von dort nach Segnitz und weiter durch die Weinberge, immer mit Blick auf den Main. Letzte Station vor der Rückkehr nach Ochsenfurt ist die Weinbaugemeinde Frickenhausen, ebenfalls ein schön erhaltener Ort mit historischen Gebäuden im gotischen Stil. Weiter am Main entlang führt die Route schließlich über die „Alte Mainbrücke“, die zweitälteste Steinbrücke Deutschlands, nach Ochsenfurt, wo auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt eine fränkische Weinstube nicht fehlen darf.

Quelle: Fränkische Weinland c/o Wilde & Partner Communications GmbH

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