Wo Bienen eine neue Heimat finden - Weltbienentag am 20. Mai 2022

Die fleißigen Bienen produzieren den hauseigenen B(e)e Ifen Honig - Wo Bienen eine neue Heimat finden - Weltbienentag am 20. Mai 2022

Zu Hause, im Hotel, Shopping Center oder auf dem Weingut

Eine Welt ohne die gelb-schwarzen Tierchen ist undenkbar: Der internationale Weltbienentag am 20. Mai macht auf die bedeutende Rolle der Insekten aufmerksam, denen wir Menschen einiges verdanken. Mit der Funktion als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ermöglichen die Bienen eine nachhaltige Landwirtschaft. Bestäubte Obst- und Gemüsearten, Samen, Nüsse und Ölpflanzen tragen essenziell zur gesunden Ernährung bei. Denn sie liefern für Menschen lebenswichtige Vitamine und Mineralien.

Die Relevanz des Themas findet in der Freizeit- und Reise-Branche bereits an vielen Stellen gehör. Zahlreiche Unternehmen setzen sich aktiv im Sinne des Natur- und Artenschutzes gegen das Bienensterben ein. Mit verschiedenen Aktionen schärfen sie das Bewusstsein der Besucher für die Bedeutung der nützlichen Insekten. Zudem beschäftigen sie sich mit einer nachhaltigen Produktion der wertvollsten Süßigkeit, dem Honig:

1. Bienen bei Shopping Centern

Wenn Bienen shoppen gehen: Zuhause auf dem Dach der Pasing Arcaden

Zusammen mit „nearBees-Honig von nebenan“ schuf das Shopping Center Pasing Arcaden inmitten der Großstadt Münchens einen Lebensraum für Bienen. Das Team trennte dafür einen Teil des Dachbereichs ab, der seither den summenden Tierchen als ruhiger Rückzugsraum zur Verfügung steht. Bis heute bieten die Dächer des Centers rund 40.000 Honigbienen ein Zuhause. Darüber hinaus setzen sich die Pasing Arcaden als Ziel, das Wissen über die nützlichen Insekten zu erhöhen. Interessierte Mitarbeitende erhalten in ein- bis zweistündigen Schulungen Einblicke in die Welt der Bienen. Der Imker besitzt er spezielles Fachwissen und kümmert sich somit optimal um seine 40.000 fleißigen Schützlinge. Anwohnenden und Gästen bietet er die Möglichkeit, die Bienenkästen bei festen Terminen zu besuchen. Der hauseigene Honig dient als besonderes Geburtstagsgeschenk für Teilnehmende am Pasing Arcaden Treueprogramm. www.pasing-arcaden.de/nachhaltigkeit

Imker Johannes Schneider

Summendes Bienenvolk im Taubertal

Shopping inmitten idyllischer Natur: Direkt neben Wertheim Village im Lieblichen Taubertal summt auf einer angrenzenden Wiese ein Bienenvolk, umgeben von zahlreichen Lindenbäumen und leuchtend gelben Rapsblüten. Der ortsansässige Imker Johannes Schneider zeichnet sich für die Ansiedlung der Bienenvölker an diesem unerwarteten Platz verantwortlich. Durch die Ansiedlung der für die Umwelt so wichtigen Tiere an verschieden Orten schafft der Imker ganz besondere Honigsorten. Die Wiesen rund um die Luxus-Shopping-Destination in Wertheim eignen sich besonders gut für die künftige Ernte des fruchtigen Lindenblütenhonigs. Aufgrund der vielen Lindenbäume siedelt der Imker hier jährlich zehn bis zwanzig seiner Völker an. Ein süßes Geschenk: Seinen Wertheim Village-Honig verkauft er nur wenige Kilometer von Wertheim Village entfernt. In seinem heimischen, typisch fränkischen Hofladen in Hochhausen, warten zudem weitere hausgemachte Spezialitäten seiner Bienen.

2. Bienen im Hotel

B(e)e Ifen: Flotte Bienen vor traumhafter Alpenkulisse

Für ein halbes Kilo Honig fliegen die gelb-schwarz-gestreiften Insekten während ihrer Arbeit rund acht Millionen Blüten an. Da ist es nicht verwunderlich, dass eine Biene im Flug schon mal auf bis zu 24 Kilometer die Stunde beschleunigt. Gäste des Travel Charme Ifen Hotel Kleinwalsertal, idyllisch gelegen inmitten der Alpen, beobachten täglich das geschäftige Wuseln. An der Grenze von Deutschland und Österreich leben 30.000 Bienen. Zwischen Berggipfeln, Apfelbäumen und Wiesenkräutern geben sie Vollgas für den hauseigenen B(e)e Ifen Honig. Gemeinsam mit dem erfahrenen Imker Herbert Edlinger kümmern sich die Auszubildenden des Hotels um die fleißigen Tierchen. Sie produzieren jährlich 100 Kilogramm des kostbaren, gesunden Naturprodukts. Der Honig versüßt den Gästen im Ifen Hotel im wahrsten Sinne des Wortes das Frühstück. So bietet er die ideale Grundlage für einen erlebnisreichen Tag in den Allgäuer Alpen.

Hummel im Blühstreifen im Gut Panker

Bienenparadies im hohen Norden

Ein malerisches Kleinod inmitten grandioser Landschaften: Gut Panker mit dem Hotel & Restaurant Ole Liese in der Holsteinischen Schweiz liegt ganz im hohen Norden Deutschlands. Saftige Rapsfelder, tiefgrüne Wälder und die schier endlose Weite der Ostsee sorgen für Postkartenidylle pur. Gut Panker betrachtet es schon lange als Teil der eigenen Verantwortung, diese einmalige Natur zu erhalten. Dazu gehört es, moderne Landwirtschaft im Sinne einer nachhaltigen Nutzung der Böden für die Erzeugung guter Lebensmittel zu betreiben. In dem Konzept spielen Insekten allgemein und Bienen im Speziellen eine wichtige Rolle. Allein in diesem Jahr entstanden mindestens vier Hektar einjährige Blühstreifen. Auf ihnen wachsen bienenfreundliche Saatmischungen aus speziellen Pflanzen wie Klee, Phacelia, Dill und Serradella. Dazu kommt eine mehrjährige Blühwiese mit Totholzhaufen und extra geschaffenen Bienenbänken. Letztere sind im Hang künstlich erstellte Steilwände, die Wildbienen und anderen Steilwandbewohnern als Nisthilfe dienen. Strukturen aus beispielsweise Holz oder Beton, die für den Bienenstock die Grundlage darstellen und das Bodenbrett länger funktionsfähig halten. Die Ziele liegen im Arterhalt vieler Insekten und der Förderung der biologischen Vielfalt um damit letztlich die Natur zu schützen. Die Bienen revanchieren sich auf ihre Weise und sorgen regelmäßig für köstlichen Honig. Diesen genießen Gäste in der Ole Liese.

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Wertheim – Entdecken und Erleben

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Liebliches Taubertal

Rothenburg ob der Tauber als Landschaftsgarten

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Liebliches Taubertal

3. Bienen im Weinbaugebiet

Tierische Unterstützung für nachhaltigen Weinanbau

Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels fokussiert die Unternehmensgruppe Prinz von Hessen verantwortliches Handeln in all ihren Betrieben. Diese Philosophie spiegelt auch das hauseigene Weingut wider, das sich aktuell auf dem Weg zur offiziellen BIO-Zertifizierung befindet. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Gut im Rheingau neben zahlreichen weiteren Maßnahmen auf den Einsatz von Bienen. Seit 2018 stehen zwei Bienenstöcke auf einer Streuobstwiese, umgeben von Weinbergen. Eine Imkerin aus der Region kümmert sich um das Wohl der kleinen Insekten. Das Weingut sorgt dafür, dass die Tierchen ausreichend Wasser und Nahrung bekommen. So bleibt auch das Obst auf der Streuobstwiese länger liegen. Die Bienen kompensieren die ökologischen Folgen der Monokultur Weinbau und schärfen das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur.

4. Bienen in der Stadt und auf dem Land

Imkerei Bienen - 4. Bienen in der Stadt und auf dem Land

Bienen-Eldorado im Bayerischen Wald

Grüne, blühende Wiesen und naturbelassene Wälder – der Bayerische Wald ist ein Kleinod für Bienen. In der abwechslungsreichen, geschützten Natur finden die emsigen Tierchen einen umfangreichen Nahrungs- und Lebensraum. Die honigherstellenden Tiere und ihr aktives Treiben lassen sich in der größten Waldlandschaft Mitteleuropas auf vielfältigste Weise erkunden. Der Bienenlehrpfad mit informativen Bienentafeln in Hetzenbach bei Zell führt mitten hinein in einen lichten Laubwald. Über Stege und entlang eines Biotops bleibt der Blick immer in der aufwachenden Natur und bei den fleißigen Insekten. Im Haus der Bienen in der Gemeinde Kirchberg am Wald erfahren Besucher interessante Fakten. Dazu zählt beispielsweise, dass ein Bienenvolk für ein Glas Honig 16 Millionen Blüten aufsucht. Unter der Führung eines fachkundigen Imkers geht es hier ebenfalls auf einen Bienen- und Naturlehrpfad. Die Gemeinde Zandt im Naturpark Oberer Bayerischer Wald trägt stolz den Beinamen „Die blühende Gemeinde“. Dank ihrer bis zu 30 Hektar Blühflächen und Streuobstwiesen wurde sie bereits mit dem Preis „Landwirt.Imker.Miteinander“ ausgezeichnet. Bienenprodukte und Honig sind direkt bei den Imkern und vor Ort erhältlich.

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Urlaubsland Straubing-Bogen mit Sankt Englmar im Naturpark Bayerischer Wald

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Bayerischer Wald

Lamer Winkel – Bayerischer Wald

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Bayerischer Wald

Urlaubsregion Sankt Englmar im Bayerischen Wald

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Bayerischer Wald

Rooftop-Honig aus Down Under

Melbourne, die pulsierende Hauptstadt des australischen Bundesstaates Victoria, steht für grandiose Kulinarik, vielfältige Geschichte und Sportevents der Spitzenklasse. Was nur wenige wissen: Melbourne ist auch eine der Vorreiterstädte im Bereich „Urban Beekeeping“, also Imkern in der Stadt. 2010 startete das Projekt „Melbourne City Rooftop Honey“. Ziel war und ist es, wieder Honigbienen in Melbourne und den umgebenen Vororten anzusiedeln. Damit wird das lokale Ökosystem nachhaltig gestärkt und gleichzeitig leckerer Honig produziert. So bekamen in den letzten Jahren kontinuierlich immer mehr Cafés, Restaurants und Hotels Bienenstöcke auf ihre Dächer. Auch in privaten Gärten in Melbourne fanden Bienen ein neues Zuhause. Aktuell befinden sich rund 120 Bienenstöcke des Projekts in der Stadt – allein 25 davon stehen im geschäftigen Central Business District. Der lokal produzierte Honig spart lange Transportwege, unterstützt die örtliche Flora und Fauna und schmeckt nicht zuletzt einfach köstlich. www.rooftophoney.com.au

Quelle: Wilde & Partner Communications GmbH

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